Schau Sie dir
an bitte
Sakral Chakra, svadhisthana Chakra Das
zweite Chakra
Farben: Violett, Indigo, Rot-Orange, Gelb.
Zugeordnetes Element: Wasser
Sinnesfunktion: Schmecken
Grundprinzip: schöpferische Fortpflanzung des
Seins
Körperliche Zuordnungen: Beckenraum,
Fortpflanzungsorgane, Nieren, Blase; alles Flüssige
wie Blut, Lymphe, Verdauungssäfte, Sperma.
Zugeordnete Drüsen: Keimdrüsen - Eierstöcke,
Prostata, Hoden.
Die
Funktion der Keimdrüsen ist die Ausbildung der
männlichen und weiblichen Geschlechtsmerkmale sowie
die Regelung des weiblichen Zyklus.
Astrologische Zuordnungen:
Krebs/Mond: Gefühlsreichtum, Empfänglichkeit,
Fruchtbarkeit.
Waage/Venus: Hinwendung zum Du, partnerschaftliche
Beziehungen, Sinnlichkeit, künstlerisches Empfinden.
Skorpion/Pluto: Sinnliches Begehren,
Transformation der Persönlichkeit durch das Aufgeben
des Ich in der sexuellen Vereinigung. zu einer
Vermischung der Systeme, so daß heute der Bereich der
Sexualität häufig dem Müz-Chakra oder auch dem
Wurzelzentrum zugeordnet wird.
Aufgabe
und Funktion des zweiten Chakras
Das zweite
Chakra ist das Zentrum ursprünglicher, ungefilterter
Emotionen, sexueller Energien und schöpferischer
Kräfte. Es ist dem Wasserelement zugeordnet, aus dem
alles biologische Leben hervorgegangen ist und das in
der Astrologie dem Gefühlsbereichentspricht.
Wasser
befruchtet und läßt in der Schöpfung ständig neues
Leben entstehen. Über das Sakral-Chakra nehmen wir
Teil an den befruchtenden und empfangenden Energien,
die die gesamte Natur durchziehen. Wir erleben uns als
Teil eines immerwähren den Schöpfungsprozesses, der
sich in uns und durch uns in Form von Gefühlen und
kreativen Handlungen ausdrückt.Das Sakral-Chakra wird
häufig als der eigentliche Sitz Shaktis, des
»weiblichen« Aspektes Gottes in Form der Schöpferkraft
angesehen.
Sein
Wirkungsbereich schließt beim Mann die Zeugungsorgane
mit ein, die den Impuls zur Schaffung neuen Lebens in
sich tragen. Bei der Frau finden wir hier jene
Bereiche, an denen sie den schöpferischen Impuls
empfängt und neues Leben daraus entstehen läßt und wo
das heranwachsende Wesen geschützt, genährt und mit
allem versorgt wird, was es für sein Ge-
deihen
braucht.
Doch das
Wasserelement reinigt und läutert auch. Es löst auf
und schwemmt fort, was erstarrt ist und sich seinem
lebendigen Fließen entgegenstellt. Dies äußert sich im
körperlichen Bereich durch die entgiftende und
ausscheidende Tätigkeit von Nierenund Blase. Auf der
seelischen Ebene erleben wir es durch das Loslassen
und Rießenlassen der Gefühle, wodurch wir bereit
werden,
das Leben
immer wieder ursprünglich und neu zu erfahren.
Unsere
zwischenmenschlichen Beziehungen, insbesondere die zum
anderen Geschlecht, werden entscheidend von der
Funktion des zweiten Chakras geprägt. Die vielfältigen
Spielarten der Erotik gehören ebenso in seinen
Wirkungsbereich wie das Aufgeben des begrenzten Egos
und das Erlebnis einer größeren Einheit durch die
sexuelle Vereinigung.
Harmonische Funktion
In einem
natürlichen Fließen mit dem Leben und den Gefühlen
zeigt sich die harmonische Funktion eines geöffneten
Sakral Chakras. Du bist anderen Menschen und speziell
dem andere Geschlecht gegenüber offen und natürlich.
Die sexuelle Vereinigung mit einem geliebten Menschen
ist für Dich eine Möglichkeit, Dich in den Tanz der
männlichen und weiblichen Energien der Schöpfung
einzuschwingen, um so eine übergeordnete Einheit mit
der gesamten Natur zu erfahren und zu einer
innerlichen Ganzheitlichkeit hin zu wachsen. Du
spürst, daß der Fluß des Lebens in der Schöpfung auch
durch Deinen Körper, Deine Seele und Deinen Geist
strömt.
So nimmst
Du Teil an der tiefen Freude der Schöpfung und das
Leben erfüllt Dich immer wieder mit Staunen und
Begeisterung. Deine Gefühle sind ursprünglich, kreativ
Deine Handlungen. Sie befruchten Dein eigenes Leben,
wie auch das Leben anderer.
Disharmonische Funktion
Eine
Fehlfunktion des Sakral-Chakras hat häufig in der
Pubertät ihren Ursprung. Die erwachenden sexuellen
Kräfte rufen eine Verunsicherung hervor, da Eltern und
Erzieher selten in der Lage sind, die richtige
Handhabung dieser Energien zu vermitteln.
Oft hat es
auch bereits in der frühen Kindheit an Zärtlichkeit
und körund Zurückweisung der Sexualität kommen,
wodurch der unbefangene Ausdruck ihres schöpferischen
Potentials verloren geht und die Energien sich auf
ungeeignete Art und Weise äußern. Dies geschieht
häufig in Form von übersteigerten sexuellen Phantasien
oder einer unterdrückten Triebhaftigkeit, die sich von
Zeit zu Zeit Bahn bricht. Eine andere mögliche
Auswirkung besteht darin, daß Du die Sexualität wie
eine Droge gebrauchst.
Auch
hierbei wird ihr schöpferisches Potential nicht
erkannt und fehlgeleitet. In beiden Fällen treten
Unsicherheit und Spannungen gegenüber dem anderen
Geschlecht auf. Dein sinnliches Empfinden ist
verhältnismäßig grob und Du hast die Tendenz, die
Befriedigung der eigenen sexuellen Bedürfnisse in den
Vordergrund zustellen.
Vielleicht
lebst Du auch einfach nur in einer ständigen Sehnsucht
nach einer erfüllenden sexuellen Beziehung, ohne zu
erkennen, daß die Ursache, warum sich dieser Wunsch
nicht verwirklicht, in Dir selber liegt. Mit dem
Verlust der Unbefangenheit und Unschuld im Umgang mit
den sexuellen Energien verlierst Du auch die Offenheit
für den Ausdruck dieser Energien in der Schöpfung, für
das Kräftespiel von Yin und Yang und damit das
kindliche Staunen über die Wunder des Lebens.
Unterfunktion
Die
mangelnde Funktion des Sakral-Chakras entsteht in den
meisten Fällen bereits in der Kindheit. Wahrscheinlich
haben Deine Eltern bereits ihre eigene Sinnlichkeit
und Sexualität unterdrückt und es fehlte Dir an
sinnlicher Stimulation, an Berüh- rungen, Streicheln
und Zärtlichkeit. Die Folge war, daß Du in diesem
Bereich Deine Antennen ganz eingezogen hast. In der
Pubertät hast Du die hervorbrechenden sexuellen
Energien dann vollständig abgeblockt.
Durch ihre
»erfolgreiche« Unterdrückung kommt es nun zu einem
Mangel an Selbstwertgefühl, einer Erstarrung der
Emotionen sowie sexueller Gefühlskälte. Das Leben
erscheint Dir trist und wenig lebenswert.
Möglichkeiten zur Reinigung und Aktivierung des
zweiten Chakras Klangtherapie
Musikform:
Zur Aktivierung des zweiten Chakras ist jede Art von
fließender Musik geeignet, die unbeschwerte
Lebensfreude weckt. Auch die fließenden Rhythmen von
Volks- und Paartänzen gehören hierher. Ansonsten jede
Musik, die Deine Emotionen zum Hießen bringt. Zur
Beruhigung und Harmonisierung des Sakral-Chakras
kannst Du dem Gesang der Vögel, dem Geräusch
fließenden Wassers in der Natur, oder auch dem
plätschernden Lied eines kleinen Zimmerspringbrunnens
lauschen.
Vokal:
Das Sakral-Chakra wird durch ein geschlossenes »o«,wie
dem des ersten »o«'s in dem Wort »sofort«, aktiviert.
Es wird auf dem D der Tonleiter gesungen. Der Vokal
»o« löst eine kreisförmige Bewegung aus. In seiner
geschlossenen Form, in welcher er sich zum »u«
hinneigt, weckt er die Tiefe der Gefühle und führt
Dich in die kreisförmige Ganzheit, in der Yin und
Yang, die weibliche und die männliche Energie, in
harmonisch fließendem Zusammenspiel der Kräfte zur
Einheit gelangen. In unserer Sprache drückt der Ausruf
»oh« eine gefühlsmäßige Verwunderung aus. So wird auch
die Fähigkeit, über die Wunder der Schöpfung zu
staunen, durch das »o« belebt.
Farbtherapie
Ein klares
Orange aktiviert das zweite Chakra. Die Farbe Orange
vermittelt eine belebende, erneuernde Energie und
befreit von er- starrten emotionalen Mustern. Sie
fördert das Selbstwertgefühl und weckt die Freude am
sinnlichen Genuß. Im Ayurveda sagt man, daß Orange die
innere Farbe des Wasser sei.
Edelsteintherapie
Karneol,
Mondstein : Der Karneol verbindet Dich mit der
Schönheit und schöpferischen Kraft dieser Erde. Er
hilft Dir, den Augenblick zu
leben und
fördert die Konzentration. Er bringt das Staunen über
die Wunder der Schöpfung zurück, läßt das Leben wieder
fließen und belebt die kreative Ausdruckskraft
Mondstein: Der Mondstein öffnet Dich für Deinen
inneren Gefühlsreichtum. Er verbindet Dich mit Deiner
empfindsamen, empfänglichen und traumhaften
Wesensseite und hilft Dir, diese anzunehmen und in
Deine Persönlichkeit zu integrieren. Er nimmt die
Angst vor Gefühlen und wirkt harmonisierend auf das
emotionale Gleichgewicht. Auf der körperlichen Ebene
unterstützt er die Reinigung blockierter Lymphbahnen
und sorgt bei Frauen für einen ausgewogenen
Hormonhaushalt.
Aromatherapie
Ylang
Ylang: Das feine Öl, das aus den Blüten des Ylang
Ylang Baumes gewonnen wird, ist eines der bekanntesten
Aphrodisia-
ka. Es
wirkt entspannend und öffnet Dich gleichzeitig für
feinere sinnliche Empfindungen. Sein süßer Duft
vermittelt ein Gefühl der Geborgenheit, aus dem heraus
Du Dich dem Ruß der Gefühle wieder anvertraust.
Gestaute oder aufgewühlte Emotionen werden
fortgetragen und aufgelöst.
Sandel:
Sandelholzöl wurde im Osten häufig benutzt, um die
sexuellen Energien zu erhöhen und die Vereinigung mit
einem geliebten Partner auf die Ebene einer
spirituellen Erfahrung emporzutragen. Darüberhinaus
regt es die Phantasie an und weckt die Freude an
schöpferischem Tun. Die Schwingungen des Sandelöls
bewirken die Integration spiritueller Energien in alle
Ebenen unseres Denkens, Fühlens und Handelns.